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6. Vorlesewettbewerb - Zwischenrunde

Ganze zwölf Vorleserinnen und Vorleser haben sich an unserer Partnerschule im Vorlesen gemessen. Traditionell ist die Havellandschule der Austragungsort für die Zwischenrunde. Ein Event, das bei den Schülern hoch im Kurs steht, weil die Kolleginnen der Partnerschule den Rahmen für dieses Ereignis immer in besonders ansprechender Weise zu gestalten wissen.

Für unsere Schüler hat ein Besuch in der Havellandschule fast schon den Charakter einer Klassenfahrt und vor allem die Schülerinnen, die im letzten Jahr schon einmal an der Zwischenrunde teilgenommen haben, hegen gute Erinnerungen in Bezug auf den Austragungsort. Sie wissen, dass unsere Partnerschule über einen Ruheraum verfügt. Auf das dort untergebrachte Wasserbett bei schummrigen Licht und angenehmer Musik haben unsere jungen Damen aus 8a und 8b es besonders abgesehen. Nach ihrem Vorlesebeitrag waren unsere Achtklässler plötzlich verschwunden. Lange suchen musste man nicht, man fand sie an eben jenem begehrten Ort sich entspannt rekelnd wieder. So hatte der Vorlesewettbewerb in Markee für die Mädchen unserer achten Klassen auch eine Wellness-Qualität. Kultur und Wellness, das hat eben was!


Die Leseratten aus den Klassen 8 und 7.

Gelesen wurde in drei Runden. Den Vorlesereigen eröffneten diesmal 4 Schülerinnen und ein Schüler aus der Klassenstufe 8. Sie trugen für die Jüngsten der Partnerschule Ausschnitte aus dem Jugendroman „Rennschwein Rüdi Rüssel“ von Uwe Timm vor.
Die zweite Runde wurde von den Schülern der Klassenstufe 7 bestritten. Sie hatten Textpassagen aus „Raban der Held“ von Joachim Masannek vorzutragen. Die absolute Pflichtlektüre für alle angehenden Fußballgenies der kommenden Generation. Unterstützt wurden die Vorleser der Oberschule von zwei Schülern der Havellandschule, die ebenfalls dazu beitrugen, dass das Publikum die sportlichen Heldentaten „der wilden Fußballkerle“ kennen lernen konnten.


Leser von der Havellandschule

Natürlich durfte das Thema „Liebe“ nicht fehlen. Auch die älteren Schüler der Gastschule, die Schüler der Werkgruppe, sollten angesprochen werden. Für sie trat ein gemischtes Team, bestehend aus Oberschülern und Schülern der Havellandschule im Wechselvortrag in Aktion, die das hoch komplizierte Gefühls- und Liebesleben von drei jungen Damen darzustellen versuchte. Kenner der Szene werden sofort erahnen, wovon die Rede ist. „Mitten ins Herz und voll daneben“ aus der Reihe „Sisters“ von C.B. Lessmann wurde in Auszügen vorgelesen. Keine leichte Aufgabe, da die Texte rasante Dialoge aufweisen, bei denen der Zuhörer oft Gefahr läuft, die Pointen zu verpassen.

Das Publikum im
schön dekorierten Saal
Die Abstimmung erfolgte
durch rote und grüne Karten.

Am Ende oblag es der Jury, die diesmal von Frau Glienke von der Havellandschule unterstützt worden war, die Kandidaten für das Finale zu ermitteln. Sieben wurden für gut befunden, sich der schwersten Herausforderung, dem Finale, zu stellen: Für die Klassenstufe 7 wurden nominiert Sebastian Lanz 7a und Nicole Kynast 7c. In der Klassenstufe 8 erreichten Luisa Euent 8b, Lisa Rusche 8a und Bianca Grzegorek 8a das begehrte Ziel; Katja Gröger und Jennifer Georghiou von der 10b vertreten die 10. Klasse im Finale.

Anika Graumann und Nicole Eichhorst jeweils 7c waren für die Foto-AG der Oberschule aktiv und lieferten viele gelungene Bilder für unsere Dokumentation. Julian Stähle 8b kam seinem Berufswunsch wieder ein Schritt näher. Moderator will er werden, und das merkt man ihm auch an. Er schafft wie immer in gekonnter Weise die Überleitungen zwischen den Programmpunkten.

Die Juroren wünschen den nominierten Kandidaten für das Finale viel Erfolg, unseren Gastgebern von der Partnerschule den herzlichsten Dank für die sehr kreative Dekoration und die wie immer sehr liebevolle Aufnahme und Bewirtung.


Elstal, den 11. März 2008

Für die Jury:
G.Stängle