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Kurzchronik über die Elstaler Schule

Im Zeitraum von 1919 bis 1921 wurde die Elstaler Schule geplant und gebaut. Das vorliegende Foto stammt aus den zwanziger Jahren. Es sind vor dem Gebäude noch keine Kastanien zu sehen.

Ein Luftschiff überfliegt die Elstaler Schule. Das Foto stammt aus der Sammlung Soyka. Die Aufnahme soll 1935/36 entstanden sein.

Frau G.Hoffmann (auf dem Schlitten) mit ihrem Vater. Das Foto soll 1944 entstanden sein.Man kann erkennen, dass die Kastanien schon ein bisschen gewachsen sind. Links ist noch eine große Eingangstür zum heutigen Raum 4 erkennbar. Das war vormals der Eingang zum sogenannten "Betsaal", zu einem kirchlichen Provisorium, in dem Gottesdienste für Protestanten und Katholikenabgehalten wurden.

Frau Gerda Hager, gebürtig in Bochum um 1919, kam 1941 als Lehrerin an die Elstaler Schule und war als Lehrerin bis 1976 aktiv. Hier ist sie 1950 mit ihrer 2.Klasse zu sehen.Auf dem Bild sind 50 Schulkinder zu sehen.

Die gesamte Schülerschaft hat sich vor dem Haupteingang der Schule aufgebaut.Seit Beginn der fünfziger Jahre heißt die Schule "Neues Leben". Ein besonders eifriger Verfechter für das "Neue" war der Junglehrer Horst Grünert, der später auch Schulleiter werden sollte und auch dafür gesorgt hat, dass in der straßenseitig zugewandten Mansarde zwei neue Unterrichtsräume eingerichtet worden sind.

Zu bestimmten Anlässen wurden die Fenster der Schule mit politischen Plakaten geschmückt. Auf dem Foto wird wahrscheinlich der 7. Oktober gefeiert, der Gründungstag der DDR. Viele dieser Dekorationsarbeiten entstanden unter der Regie von Frau Oelschläger.

Das Foto zeigt im Hintergrund die Überreste der 1945 abgebrannten Turnhalle.Es gab mehrere Versuche, die Turnhalle wieder aufzubauen. Sie scheiterten jedoch am Geldmangel. Wie festzustellen ist, überragte die damalige Turnhalle den jetzigen Anbau um ein ganzes Stockwerk.

Das Foto zeigt das ehemalige Kino Heinzel. 1960 sollte die Betreiberin des Kinos enteignet werden. Sie wehrte sich gegen diese Maßnahme jedoch ohne Erfolg. Das Kino wurde daraufhin in kommunaler Regie weitergeführt. Die Zuschauer blieben jedoch aus, so dass bald der Kinobetrieb eingestellt wurde und neue Verwendungen für den Saal diskutiert wurden.Da die Reichsbahn nicht bereit war, das Gebäude in eigener Verantwortung zu übernehmen,entstand die Idee, den Kinosaal zu einer Sporthalle umzubauen, um Ersatz für die 1945 abgebrannte Turnhalle in der Schulstraße zu schaffen. Und so geschah es denn auch.Noch heute wird das ehemalige Kino als Sporthalle genutzt.

Im September 2003 beteiligte sich die Gesamtschule Elstal zum wiederholten Male am Tag des offenen Denkmals. Bei dieser Gelegenheit erkannte sich die Elstalerin Frau Neese auf einem Foto, das aus den Fünfzigerjahren stammte. Die Schülerinnen hatten sich zu Fasching verkleidet. Frau Neese zeigt auf das Mädchen mit dem großen Hut. Das war sie als Schülerin an der Schule "Neues Leben", wie die Elstaler Schule seit Beginn der fünfziger Jahre hieß.

Erntedankfest 1956: Von links nach rechts sind zu sehen: Frau Hager, Frau Hampl, die seit 1955 Pionierleiterin ist und später das Amt der Schulleiterin übernehmen wird, das sie bis 1989 innehaben wird. Weiterhin sind zu sehen Herr Hertsch und Herr Klotz.

Das Eisenbahnerclubhaus, das als Veranstaltungsort für allerlei kulturelle Veranstaltungen genutzt wurde. Auf dem vorliegenden Bild findet eine Jugendweihe statt. rechts unten im Bild erkennt man den Chor. rechts die damalige Schulleiterin Frau Hampl.

Blick in den Schulhof vom oberen Eingang aus. An der Schmalseite des Schulhauses sind 3 Schaukästen erkennbar. Die Schulhofmauer ziert noch kein Metallzaun wie heute und rechts im Bild ist erkennbar, dass die Nussbäume noch ziemlich halbwüchsig sind.

Derselbe Blick wie auf dem vorhergehenden Bild. Ein Nussbaum musste leider Ende der neunziger Jahre den beiden Containern weichen, die aufgestellt worden sind, um zusätzlichen Unterrichtsraum zu schaffen.

An der Schule sollte ein Hort, eine Schulküche und zusätzliche Unterrichtsräume untergebracht werden. Dazu musste nun endlich die Ruine der alten Turnhalle in Angriff genommen werden. Auf den Grundmauern dieser alten Turnhalle entsteht ein Anbau, der als "Initiativbau" realisiert wird. Das heißt, dass Bürger des Ortes auf freiwilliger Basis ihre Freizeit dazu hergaben, die öffentliche Baumaßnahme voranzutreiben. 1974 konnte endlich der Anbau eingeweiht werden. (Zum fünfundzwanzigjähriges Bestehen der DDR).

So stellt sich die Anbau heute dar. Ende der neunziger Jahre wurde er grundlegend renoviert.Die Stützpfeiler zum Abfangen der Last des Daches, die noch von der früheren Turnhallenkonstruktion herstammen, sind deutlich zu erkennen.Was früher als Schulküche genutzt wurde, ist heute der Sitz der Sozialstation des Arbeiter Samariterbundes. Dahinter erschließt sich der Kunstraum und nach dem Haupteingang die Räume 12 und 11, die jeweils die Chemie bzw Physikräume beherbergen.Im Raum 10 befinden sich heute das Internetcafé und der Videoraum.

Seite April 1974 besitzt die "Oberschule Neues Leben" in Elstal eine Besonderheit.In Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam unterhält die Schule eine Wetterstation.Die Teilnehmer einer Arbeitsgemeinschaft, die unter der Leitung des Geographielehrers Herr Mandelkow eingerichtet wurde, messen täglich die Wetterdaten und tragen sie in großen Schaubildern ein.

Frau Wede (Jahrgang 1949) betreute die Hortkinder. Am 1.Juni, dem traditionellen Kindertag, haben sich die Hortkinder als Indianer verkleidet und hinter dem Schulhaus ihre Wigwams aufgestellt.

September 1993: Blick auf den "Appellplatz" und auf den Anbau, der 1974 realisiert worden war.

Ein Sommerfest auf unserer Freilichtbühne im Jahr 1997.Ein Jahr später musste es leider wegen schlechten Wetters ausfallen. Da in den folgenden Jahren immer ein Abschlussfest für die Klassen 10 veranstaltet wurde, verzichtete man auf das Sommerfest auf der Freilichtbühne.

Seit Ende der neunziger Jahre verfügt die Gesamtschule über 4 zusätzliche Unterrichtsräume in zwei Mietcontainern. Nach dem Rückgang der Schülerzahlen verzichtete die Gemeinde Wustermark jedoch darauf, die Container wieder abzuschaffen. Stattdessen wurden im linken Container ein Kraftraum und ein Tischtennisraum eingerichtet. Im Januar soll in einem Klassenraum im rechten Container die Gemeindebibliothek untergebracht werden.

So kann der Betrachter heute die Elstaler Schule wahrnehmen. Vor der Schule die Bushaltestelle. Die Schule ist von vielen Orten der Umgebung sehr gut zu erreichen.

September 2003: Die Gesamtschule beteiligt sich zum ersten Mal an den Aktivitäten zum Welthungerhilfetag. Gemeinsam mit der Grundschule Otto Lilienthal aus Wustermark wird das Sportfest vorbereitet und auf dem Schulhof der Gesamtschule ausgetragen.Es werden über 800km erlaufen und über 1600€ an Spendengeldern eingenommen, die einem Entwicklungshilfeprojekt in Peru zu Guten kommen.

Im November 2003 wurde der Antrag gestellt, an der Gesamtschule Elstal eine offene Ganztagsschule einzurichten. Dem Antrag wurde leider nicht statt gegeben. 2004 wurde der Antrag erneut gestellt und man kann getrost davon ausgehen, dass 2005 das Bildungsministerium diesem Antrag wird zustimmen müssen. Erhält die Schule das Ja für den offenen Ganztagsbetrieb, dann wird 2005 auch mit dem ersten Bauabschnitt für den Erweiterungsbau der Schule begonnen werden.

Am 6. 12.2004 ließ die Gemeinde Wustermark ein Bauschild enthüllen, auf dem der Baubeginn für den Schulerweiterungsbau für 2005 angekündigt wurde.Wie man sieht, war auch der Nikolaus aktiv.