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Zwischenrunde des Vorlesewettbewerbs in der Havellandschule Markee

Teilnehmer der Oberschule Elstal und deren Platzierung im Laufe des Wettbewerbs:

1. Tobias Drews (7c) 96/108 Punkte
2. Tobias Schulz (10b) 84/108 Punkte
3. Michele Annabelle Mangelsdorf (10c) 77/108 Punkte
4. Laura Schulz (7b) 70/108 Punkte
5. Fabian Fischer (7b) 67/108 Punkte
6. Rebecca Luger (9c) 64/108 Punkte
7. Victoria Hopp (7b) 57/108 Punkte

Sophie Kriening (7a) ist aus Krankheitsgründen nicht zum Wettbewerb erschienen.

Die Platzierungen 1 bis 5 haben sich für die Teilnahme am Finale qualifiziert.

In der Jury wirkten mit: Frau Justus (Lehramtsanwärterin), Frau Keilholz (Havellandschule), Herr Kupfer (Oberschule Elstal).

Die Moderation führte Stefanie Schmidt (Havellandschule) durch. Sophie Wolf (9a) fiel leider krankheitsbedingt als Moderatorin aus. Für die Fotografie waren die beiden Mitglieder der Foto-AG Enrico Frank (7c) und Jens Gröger (8b) zuständig.

Für den Schülertransport von der Oberschule Elstal nach Markee zur Havellandschule und wieder zurück bedanken wir uns herzlich bei Herrn Hösel, der im Ehrenamt den Kirchenbus des Pfarrsprengels Wustermark chauffiert.

Frau Grosser, die Schulleiterin der Havellandschule (links), eröffnet den Vorlesewettbewerb. Sie hebt hervor, dass der Vorlesewettbewerb ein traditiosreicher Bestandteil der Schulpartnerschaft zwischen der Havellandschule und der Oberschule Elstal darstellt.

Frau Keilholz erläutert den Zuhörern, wie sie mit Hilfe der Stimmkarten nach dem Vorlesebeitrag abstimmen können.

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Stefanie Schmidt von der Werkstufe geht mit einer großen Schultüte durch die Reihen der Zuhörer. Jeder darf mal reingreifen und einen Gegenstand entnehmen,  der mit Schule und Unterricht zu tun hat. Wie bei der Einschulung sind natürlich auch angenehme Dinge wie Süßigkeiten und Kuscheltiere in der Schultüte, allerdings keine Handys.

Die Fundstücke aus der Schultüte werden auf einem ansprechend dekorierten Tisch ausgestellt.

Nun erst beginnt die Vorlesereihe. Zehn Schülerinnen und Schüler der Havellandschule lesen aus zwei verschiedenen Büchern vor. Einmal aus einem Buch von Cornelia Funke „Das verzauberte Klassenzimmer“ und zum anderen aus dem Buch „35 Kilo Hoffnung“ von Anna Cavalda.

Das Motto des Vorlesewettbewerbs wird immer von unseren Gästen festgelegt. Im letzten Jahr hatten wir „Liebe und Kennenlernen“ zum Motto, dieses Jahr sollte es um Schulgeschichten gehen. Natürlich fällt einem dabei sofort das „Fliegende Klassenzimmer“ von Erich Kästner ein. Es sollte jedoch ein aktueller Text sein, so wurde schließlich ein anderer Buchtitel ausgewählt.

Daniel hat auch schon im vorigen Jahr durch eine sehr gute Vorleseleistung auf sich aufmerksam gemacht.

Mike war ebenfalls schon im Vorjahr dabei. Am Ende dieses Schuljahres wird er die Havellandschule verlassen.

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Mit Hilfe von roten und grünen Stimmkärtchen konnte das Publikum über die Qualität der Leseleistung abstimmen.

Da zehn Schüler vorgelesen haben, wurde natürlich eine baldige Pause herbeigesehnt. Es gab ein reichhaltiges Frühstück, dem unsere Schüler aber nicht so sehr zusprechen wollten, da sie schon in der Schule in Elstal sich satt gegessen hatten.

Jens Gröger stellte Frau Keilholz Fragen über die Gastschule. Er wollte wissen, was „Werkstufe“ bedeutet.
(Berufsvorbereitung für die älteren Schüler der Havellandschule)

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Ein Stuhl mit Rollen hat es Laura und Victoria angetan. Sie vertreiben sich die Zeit während der Pause.

Rebecca ist am Fachsimpeln.

Tobias vergnügt sich mit dem unvermeidbaren Handy bei einem Spiel.

Fabian eröffnet den Vorlesereigen. Die Reihenfolge wurde per Los ermittelt. Vorgelesen wurde das Buch „Crazy“ von Benjamin Lebert. Es handelt sich hier um den Lebensbericht eines sechzehnjährigen Jungen, der halbseitig gelähmt ist. Benjamin ist schlecht in Mathematik und soll in einem Internat endlich auf Vordermann gebracht werden, damit er sein Abitur besteht.

„Crazy“ wurde von Benjamin Lebert mit sechzehn Jahren geschrieben und wurde spontan ein Erfolg. Der Sprachstil des Textes orientiert sich natürlich an dem von männlichen Jugendlichen. Laura Schulz hatte etwas Pech beim Losverfahren. Sie sollte eine Textstelle vorlesen, wo sexistisches Vokabular vorkommt. Zum Glück sprang ihr der große Bruder Tobias bei und gab Laura seinen weniger belasteten Text.

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Michele Annabelle Mangelsdorf ist seit 2009 bei jedem Vorlesewettbewerb dabei und mischt regelmäßig in der Finalrunde mit. Diesmal hat sie besser vorgelesen als bei der Vorrunde. Ihre Vorliebe gilt Fantasy-Romanen, und was nicht jeder weiß, sie schreibt selber Geschichten.

Die Jury: Frau Keilholz von der Havellandschule, Herr Kupfer und Frau Justus, Lehramtsanwärterin an der Oberschule Elstal, übernahmen dankenswerter Weise die Juryarbeit.

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Rebecca liest ebenfalls liebend gerne Fantasy-Romane. Sie ist eine regelrechte Leseratte. Vor Publikum wird sie jedoch leicht unsicher und geht nicht aus sich heraus.

Geschafft. Michele richtet ein freundliches und aufmunterndes Wort an ihre Mitkonkurrentin.

Tobias Schulz hat ebenso wie Michele vier Jahre in Folge an den Vorlesewettbewerben der Oberschule Elstal teilgenommen und auch schon Preise bekommen.

Die Juryarbeit ist nicht so einfach wie es scheint: Die Juroren müssen konzentriert zu hören und ständig abwägen, welche Punktzahl sie den Kandidaten bei den einzelnen Bewertungskriterien zusprechen wollen.

Victoria ist neu im Wettbewerb. In der Vorrunde wartete sie mit einer Passage aus dem „Kleinen Prinzen“ von Saint-Exupéry auf. Die Jugendthematik in „Crazy“ fiel ihr nicht leicht.

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Tobias Drews ist ebenfalls ein Neuling im Wettbewerb, hat aber schon die Favoritenrolle inne. Bei der Vorrunde begeisterte er die Zuhörer mit einem packenden Beitrag. Auch diesmal machte er das Rennen und erhielt von allen Teilnehmern die meisten Punkte. (97 von 108 möglichen Punkte)

Endlich sind die Oberschüler mit ihren Vorlesebeiträgen durch. Nun ist es an dem Publikum sein Votum abzugeben.

Kaum rote Karten. Die Schüler der Havellandschule waren ganz offensichtlich sehr zufrieden mit dem, was die Gäste aus Elstal geboten hatten. Jens stimmte nicht mit ab; er war als Fotograf der Foto-AG  zusammen mit Enrico mit von der Partie.

Fabian handelte sich mächtig Kritik von den Gästen ein, weil er während des Vortrags durch seine Mitstreiter Musik gehört hatte und damit anzuzeigen schien, dass ihm die Leistungen seiner Schülerkollegen wohl egal sind. Das fanden weder die Schüler der Gastschule noch die Lehrer als kollegial .Ob Fabian für künftige Zeiten etwas aus dieser Kritik gelernt haben wird?

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Nach der Siegerehrung regnete es “keine roten Rosen“, dafür jedoch jede Menge Süßigkeiten auf die Zuhörer wie auch auf die Gäste. Unseren Gastgebern von der Havellandschule sei aufrichtig für die Ausrichtung der Zwischenrunde gedankt. Wie jedes Jahr waren wir von der liebevollen Vorbereitung überrascht.