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Zwischenrunde des Vorlesewettbewerbs (Klasse 7/8)

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Wie man weiß, wird ein Teil unserer Vorlesewettbewerbe immer in den Räumlichkeiten unserer Partnerschule in Markee durchgeführt.
Frau Keilholz von der Havellandschule empfing am 12. März zehn Oberschüler aus Elstal, die vor den Schülern der Partnerschule ihre Zwischenrunde austragen werden. Allerdings sollten die Schüler der Partnerschule nicht nur zuhörendes Publikum sein, sondern auch ihr Votum abgeben über die Güte des Vorlesebeitrags in Form einer roten oder im positiven Fall einer grünen Karte.

Bevor es zur Sache ging, griff Frau Keilholz zur Gitarre und stimmte mit den versammelten Schülern die „Nationalhymne“ der Havellandschule an. Nach dieser Einstimmung lasen acht Schüler Texte vor, die das Leben im Mittelalter zum Thema hatten. Am lustigsten war eine Geschichte von der berühmten Jugendbuchautorin Cornelia Funke, in der eine Frau den mutigen Ritter darstellt und ein Riese Angst vor einer kleinen Spinne bekommt und so leicht besiegt werden kann.

Die Nervosität stieg bei den Schülern aus Elstal. Sie versenkten sich in die Texte, aus denen sie bestimmte Passagen vorlesen sollten. Wann konnte es denn endlich losgehen? Erst mal war Pause, während welcher unsere Gastgeber die Schüler mit belegten Brötchen und warmen und kalten Getränken bewirteten. So ein belegtes Brötchen tut gut gegen Nervosität. Gelegentlich blitzte es wie bei der Berlinale. Richtig geraten!
Das war Julian, der den Tross aus Elstal in der Eigenschaft als Moderator und Fotograf begleitet hatte. Er lieferte wieder einige Hundert Bilder ab, die den Teilnehmern der Zwischenrunde in der
Form einer individuellen CD zur Verfügung gestellt werden wird. Er absolvierte seine Moderation in gewohnter professioneller Manier. Bei künftigen Anlässen wird er sich aber etwas zurück halten müssen, um künftigen Moderatorinnen und Moderatoren eine Chance zur Bewährung zu lassen. Im Juli wird Julian die Oberschule verlassen und bis dahin kommt ihm die Rolle eines Tutoren zu, der die Nachwuchsmoderatoren beraten und betreuen wird.

Gelesen wurde in drei Gruppen. Die jeweiligen Textteile wurden zuvor mittels Losverfahren ermittelt. Die erste Gruppe, bestehend aus Rebecca Luger, Dustin Großmann und Sarah Romanczyk hatten Passagen aus dem Roman „ Wickie und die starken Männer“ vorzutragen. (Der Roman zum gleichnamigen Film, der im letzten Jahr über 5 Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt hatte.)
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Die zweite Gruppe, zu der Marie-Klara Zrostek, Sabrina Nowak, Fabian Streich und Kim Ryll-Clavery gehörten, lasen aus einem Roman über „Robin Hood“ vor.
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Und die letzte Gruppe mit Sarah Böhm, Michele-Annabelle Mangelsdorf und Tobias Schulz entführten das sehr diszipliniert zuhörende Schülerpublikum in die sagenhafte Welt des Zauberers Merlin und dessen Gefolgsmann König Artus. Der Letztere dürfte den meisten bekannt sein. König Artus wird durch wundersame Weise zum König von Britannien, weil er der einzige Edelmann ist, dem es gelingt, das mysteriöse Schwert Excalibur aus einem Marmorblock zu ziehen, in dem es durch Zauberkraft festgesetzt worden ist.

Die Jury bestand aus drei Personen, nämlich aus der gastgebenden Kollegin Frau Keilholz, aus
Herrn Kupfer und Herrn Stängle. Nach einer kurzen Auswertungsphase stand das Ergebnis schnell fest. Fünf Schülerinnen von den zehn ( eine Schülerin ist leider an Wettbewerbstag krank geworden ) konnten sich für das Finale am
16. April qualifizieren, und die fünf besten Vorleser und Vorleserinnen der Zwischenrunde heißen Sabrina Nowak 7a, Kim Ryll-Clavery 7a ( Sie war bei der Vorrunde die beste Vorleserin gewesen, hatte bei der Zwischenrunde etwas mit ihrer Nervosität zu kämpfen.), Sarah Böhm 7a, Michele-Annabelle Mangelsdorf 8c und mit gleichem Punktestand Dustin Großmann von der 7c.

Man sieht, dass die 7a gut im Wettbewerb
vertreten ist. Leider gibt es bei jedem Wettbewerb Sieger und Verlierer, das tut natürlich im Fall jener, die sich nicht für die nächste Runde qualifizieren konnten, weh. Aber es ist ja nicht der letzte Vorlesewettbewerb, und im nächsten Schuljahr werden die Karten wieder neu gemischt. Deshalb liebe Schüler, die nun nicht für die Endrunde nominiert worden sind, lasst nicht den Kopf hängen. Jetzt wisst ihr, wie der Wettbewerb verläuft, begreift diese „Niederlage“ als Erfahrung und wichtigen Schritt für die Vorbereitung des künftigen Erfolgs.

Am Finale vom 16. April werden insgesamt 8 Kandidatinnen und Kandidaten vorlesen. Fünf sind am letzten Freitag ermittelt worden. Die restlichen drei werden am Freitag, den 26. März,
nach dem zweiten Teil der Zwischenrunde benannt werden können. An diesem Zeitpunkt lesen ausschließlich fünf Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe zehn, und zwar Dunja Dräger 10b, Lisa Rusche 10a, Bianca Grzegorek 10a, Luisa Euent 10b und Michael Zeth 10a.

Am 26. März werden wir es dann wissen, ob Luisa das Kunststück fertig bringt, innerhalb vier Jahren jedes Mal in der Endrunde mitmischen zu können. Das wird auf alle Fälle eine sehr spannende Zwischenrunde werden, weil mit Luisa, Lisa und Bianca sehr erfahrene und bislang auch erfolgreiche Vorleserinnen ins Rennen gehen. Allen Teilnehmern wünscht die Jury viel Glück und viel Erfolg.

Abschließend sei Frau Keilholz und allen Kolleginnen von der Havellandschule für die Bewirtung wie auch für die sehr ansprechende Dekoration des Austragungsortes gedankt.
Vielen Dank auch an die Schüler von der Havellandschule! Ihr wart ein ganz tolles Publikum! Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Schuljahr.

Elstal, den 14. März 2010

Für die Organisation

F.Kupfer
G.Stängle